Willkommen

Dr. Ulrich Müller, Philosoph, Germanist und Musiker

„Der Friede ist das Meisterwerk der Vernunft."  (Immanuel Kant)

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

 

Kontakt:  Hans-Carossa-Gymnasium

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Privat:    Krefelder Straße 21, 10555 Berlin, Tel.: 030 / 39905409

 

 

Vita:        1956: Geboren in Löhne (Westfalen, Deutschland)

               1977-1986: Studium der Musik, Germanistik und Philosophie

               1982: Staatsexamen (Hochschule für Musik und Theater / Universität Hannover)

               1986: Promotion in Philosophie (FU Berlin)

                Ab 1986: Unterricht an verschiedenen Schulen in Berlin und Hamburg

               Seit 2005: Lehrer am Hans-Carossa-Gymnasium (Berlin)

 

 

Profil:

Transzendentalphilosophie (Kant); Kritische Theorien (Adorno), Ethik und Ästhetik; Musik der Klassik und Romantik; Kunst und Literatur der Moderne

Aktuelles Forschungsinteresse: Vernunft und Religion

Jüngste Buchpublikation: Nathans Baum. Eine Kritik der rechtlichen Vernunft, Würzburg 2017 (bereits erschienen)

 

Verzeichnis der Veröffentlichungen

1. Bücher:



Erkenntniskritik und negative Metaphysik bei Adorno. Eine Philosophie der dritten Reflektiertheit, Frankfurt a.M. (Athenäum) 1988.

Kunst und Rationalität. Zur Konstruktion ästhetisch-kreativen Handelns, Berlin (Philo) 2001.

Kopfsonate. Roman einer Obsession, Weissach i.T. (Alkyon) 2001.

Theodor W. Adornos Negative Dialektik, Darmstadt (WBG) 2006.

Stirb nicht in der Schlacht auf Schalke. Roman einer Passion, Dinslaken (AtheneMedia) 2011.

Frieden und Freiheit. Kritik der sozialen Vernunft, Würzburg (Königshausen&Neumann) 2013.

Nathans Baum. Eine Kritik der rechtlichen Vernunft, Würzburg (Königshausen&Neumann) 2017.

2. Aufsätze:



Objektivität und Fiktionalität. Einige Überlegungen zu Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft, in: Kant-Studien 77/2 (1986), S. 203-223.

Hermeneutik als Modernitätskritik. Kritische Bemerkungen zur Postmodernismus-Debatte aus Anlaß zweier neuer Bücher, in: Philosophisches Jahrbuch 94/1 (1987), S. 209-221.

Objektivität und subjektive Allgemeinheit. Über Natur und Grenzen ethischer Lebensverhältnisse mit Rücksicht auf Kierkegaard, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 41/4 (1987), S. 613-632.

Die Erfahrung des Negativen. Hegels Wirklichkeitsverständnis in der Phänomenologie des Geistes, in: Archiv für Geschichte der Philosophie 70/1 (1988), S. 78-102.

Sprachspiele und Begriffskonstellationen. Über Adorno und Wittgenstein als dialektische Hermeneutiker, in: Theologie und Philosophie 64/1 (1989), S. 53-86.

Wie ist ästhetisches Argumentieren möglich? In: Philosophisches Jahrbuch 96/1 (1989), S. 151-156.

Exakte Phantasie. Zur Philosophie der späten Werke Arnold Schönbergs, in: M. Forum für Musiktexte 67 (1989), S. 3-17.

Objektivität und Lebensform. Zu Kants Begründung einer Philosophie der Kultur, in: Philosophisches Jahrbuch 97/2 (1990), S. 62-77.

Kunst zwischen Fiktionsbildung und Materialbewußtsein, in: Concordia 18 (1990), S. 50-63.

Musikverstehen und Musikstruktur. Eine systematisch-hermeneutische Untersuchung zum Problem der Objektivität in der Musikästhetik, in: International Review of the Aesthetics and Sociology of Music 21/1 (1990), S. 47-69.

Philosophie und Struktur. Über die Notwendigkeit strukturtheoretischer Überlegungen in den hermeneutischen Wissenschaften, in: Zeitschrift für Allgemeine Wissenschaftstheorie 119/1 (1994), S. 1-17.

Allgemeine Bedingungen der Kunstkritik. Dargelegt am Beispiel der Musikästhetik Eduard Hanslicks, in: Concordia 26 (1994), S. 25-40.

Didaktik und Hermeneutik. Entwurf einer ästhetischen Didaktik in musikanthropologischer Sicht, in: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, H.1 (1995), S. 78-93.

Künstlerische Fiktion zu Beginn des Ästhetischen Zeitalters, in: Archiv für Kulturgeschichte 77/2 (1995), S. 345-369.

Aufbau und Abbau als ästhetische Begriffe, in: Semiosis. Internationale Zeitschrift für Semiotik und Ästhetik 21/1-2 (1996), S. 61-79.

Über Nutzen und Nachteil der Dekonstruktion für das kritische Denken, in: Zeitschrift für kritische Theorie 7 (1998), S. 11-39.

Der Wunsch nach Tiefe. Über Möglichkeiten einer kulturpädagogischen und –politischen Rehabilitierung der ästhetischen Individualform, in: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 76/3 (2000), S. 239-258.

Von der entfesselten Fiktion zur flüchtigen Erscheinung. Gegenwartsbedingungen einer ästhetischen Formtheorie, in: Musik & Ästhetik 4/15 (2000), S. 5-26.

Formästhetik: Zum Verhältnis von Form und Regel in der Gegenwartskunst, in: Concordia. Internationale Zeitschrift für Philosophie 38 (2000), S. 21-44.


Die Illusion der Formlosigkeit. Zur Kritik gegenwärtiger Entkunstung der Künste, in: Zeitschrift für kritische Theorie 12 (2001), S. 9-28.

Die Verunstaltung der Aphrodite. Zur Philosophie der Gegenwartskunst, in: Philosophisches Jahrbuch 108/1 (2001), S. 133-148.

Ist das Bekenntnis zu künstlerischer Tiefe eine Vorstufe nationalsozialistischen Denkens? In: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 78/3 (2002), S. 346-352.

Ästhetik und Praxis, in: Musik & Ästhetik 6/24 (2002), S. 20-40.


Ethik und Ästhetik. Wie ist ein ästhetischer Imperativ möglich? In: Musik & Ästhetik 17/65 (2013), S. 52-70.

DIALECTICS AS ENLIGHTENMENT. Critical Rationality in Theodor W. Adorno’s “Negative Dialectics”, in: CONCORDIA. Internationale Zeitschrift für Philosophie 66 (2014, S. 61 - 82.

Das Gute in Moral und Recht und was daraus für pädagogisches Handeln folgen muss. Vortrag vom 14.11.2014 (Salzburg).

Das Gesetz des Zusammenlebens. Eine "friedensfreiheitliche" Begründung von Recht und Moral, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (2016), Heft 3, S. 332-352.

 

 



3. Rezensionen:



Klassifikation und Bewertung. Karlheinz Lüdeking: „Analytische Philosophie der Kunst“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.05.1988.

Mühe mit den Begründungen. W.E. Müller: „Der Begriff der Verantwortung bei Hans Jonas“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.08.1988.

Ästhetischer Rationalismus des Irrationalen. Zu Paul Valérys Cahiers 1-6, in: Philosophisches Jahrbuch 102/1 (1995), S. 220-224.

Hermann Pfütze, Form, Ursprung und Gegenwart der Kunst, in: Philosophischer Literaturanzeiger 53/2 (2000), S. 142-145.

Hans-Georg Gadamer: Hermeneutische Entwürfe. Vorträge und Aufsätze, in: Philosophischer Literaturanzeiger 54/4 (2001), S. 356-359.

Gerhard Schweppenhäuser, Die Fluchtbahn des Subjekts. Beiträge zu Ästhetik und Kulturphilosophie, in: Philosophisches Jahrbuch 109/2 (2002), S. 429-433.

Richard Klein/Johann Kreuzer/Stefan Müller-Doohm (Hrsg.), Adorno-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, in: Philosophisches Jahrbuch, Jg. 119/II (2012), S.445 - 474.

Günter Fröhlich, Form und Wert. Die komplementären Begründungen der Ethik bei Immanuel Kant, Max Scheler und Edmund Husserl, in: Philosophisches Jahrbuch, Jg. 119/II (2012), S. 431 - 434.
 

4. Internet-Rezensionen:



Freiheitshermeneutik versus Machtanalytik. Zu: Mathias Richter, Freiheit und Macht. Perspektiven kritischer Gesellschaftstheorie - der Humanismusstreit zwischen Sartre und Foucault (2011).

Adorno und Marx. Zu: Dirk Baunstein, Adornos Kritik der politischen Ökonomie (2011).

Dialektik als Ethik? Zu: Hans-Georg Gadamer, Platos dialektische Ethik (2011).

Mit Kant kommunizieren. Zu: Theodor W. Adorno, Probleme der Moralphilosophie (2011).

Beispiele im Blickfeld. Zu: Mirjam Schaub, Das Singuläre und das Exemplarische: Zu Logik und Praxis der Beispiele in Philosophie und Ästhetik (2011).

Demokratisch legitimierte Solidarmacht. Zu: Jürgen Habermas, Die Verfassung Europas, ibid. (2011).

Quo vadis lingua? Anglizismen, Blogologismen, Communitismen. Zu: Kathrin Schmitt, Neue Medien, neue Sprache: What the hell is gruscheln? (2012).

Geist versus Gehirn. Zu: Maxwell R. Bennett und Peter M. S. Hacker, Die philosophischen Grundlagen der Neurowissenschaften (2012).

Lernbare Philosophie. Zu: Herbert Schnädelbach, Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann (2012).

Glück als ethisches Ziel? Zu: Kwame Anthony Appiah, Ethische Experimente: Übungen zum guten Leben (2012).

Ist Menschenwürde noch aktuell? Zu: Stefan Lorenz Sorgner, Menschenwürde nach Nietzsche: Die Geschichte eines Begriffs (2012).

Was die Welt zusammenhält Zu: John Searle, Wie wir die soziale Welt machen. Die Struktur der menschlichen Zivilisation (2012).

Sozialvertrag zwischen Gehirnen? Zu: Michael Gazzaniga, Die Ich Illusion. Wie Bewusstsein und freier Wille entstehen (2012).

Die soziale Entstehung der Moral. Zu:W.F. Sybkowjez, Vom Ursprung der Moral (2012).

Kritik und Utopie. Zu: Anders Bartonek, Philosophie im Konjunktiv. Nichtidentität als Ort der Möglichkeit des Utopischen in der negativen Dialektik Theodor W. Adornos (2012).

Begründeter Altruismus. Zu: Thomas Nagel, Die Möglichkeit des Altruismus (2012).

Ab wann stinkt Geld? Zu: Michael Sandel, Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Marktes (2012).

Ehrfurcht vor dem Leben. Zu: Michael Sandel, Plädoyer gegen die Perfektion: Ethik im Zeitalter der genetischen Technik (2012).

Wie frei und wie unfrei sind wir? Zu: Ulrich Pothast, Freiheit und Verantwortung - eine Debatte, die nicht sterben will und die auch nicht sterben kann (2013).

Religion und Politik im nachmetaphysischen Zeitalter. Zu: Jürgen Habermas, Nachmetaphysisches Denken II (2013).

Die Stimmen der Opfer. Zu: Lobo Antunes, Der Archipel der Schlaflosigkeit. Roman (2013).

Was haben Goethe, die satirische Zeitschrift pardon und Hässlichkeit gemeinsam? Zu: Wilhelm Genazino, Tarzan am Main (2013).

Ist es gerecht, mit der Not Anderer Gewinne zu machen? Zu: Michael Sandel, Gerechtigkeit: Wie wir das Richtige tun (2013).

Der Triangel unseres Wissens. Zu: Donald Davidson, Subjektiv - Intersubjektiv - Objektiv (2013).

Angst frisst den Armen die Seele auf. Zu: Christos Ikonomou, Warte nur, es passiert schon was. Erzählungen aus dem heutigen Griechenland (2013).

Wie verwenden wir Wahrheit? Zu: Donald Davidson, Wahrheit, Sprache und Geschichte (2013).

Kompensation moralischer Schwächen durch rechtliche Stärken? Zu: Jürgen Habermas, Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaats (2013).

Der Mensch ist Energie und keine Rumpelkammer. Zu: Gerold Prauss: Die Welt und wir. Gesamtwerk (2013).

Moralischer Intuitionismus. Zu: Michael Hauskeller, Versuch über die Grundlagen der Moral (2013).

Vernunftfähige Materie. Zu: Thomas Nagel, Geist und Kosmos: Warum die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist (2013).

Particularistic Moral Realism. Zu: Jay Bernstein, Adorno. Disenchantment and Ethics (2013).

Philosophische Reflexionen zu Bildern. Zu: Michel Serres, Über Malerei: Vermeer La Tour Turner (2013).

How is Full Unreduced Experience of the World Possible? Zu: Brian O'Connor, Adorno's Negative Dialectic: Philosophy and the Possibility of Critical Rationality (2013).

Dialectics As Critical Rationality. Zu: Theodor W. Adorno, Negative Dialectics (2013).

Auch Uli Hoeneß fällt unter den Kategorischen Imperativ. Zu: Viktor Friesen, Die Idee der Verallgemeinerung in der Ethik (2014).

Machen Märkte Menschen frei? Zu: Lisa Herzog, Freiheit gehört nicht nur den Reichen. Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus (2014).

Die Burka oder Wer hat Angst vor der schwarzen Frau? Zu: Martha Nussbaum, Die neue religiöse Intoleranz. Ein Ausweg aus der Politik der Angst (2014.)

Die Zukunft der Freiheit. Zu: Claus-Steffen Mahnkopf, Von der messianischen Freiheit. Weltgesellschaft - Kunst - Musik (2016).

Versöhnung statt Vergeltung. Zu: Martha Nussbaum, Zorn und Vergebung. Plädoyer für eine Kultur der Gelassenheit (2017).